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Märzenbecherrundweg 

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Wegbeschreibung zum Rundweg    Wanderkarte Rundweg

 



Rundweg Heeselicht
MarkierungDiese Blüte des Märzenbechers wird sie auf ihrer wunderschönen und
entdeckungsreichen Wanderung durch das Polenztal begleiten.
 
Von Ende März bis Anfang April kann man dort ein besonderes
Naturschauspiel erleben,  wo tausende Märzenbecher blühen.
Der Ausgangspunkt unseres Rundwanderweges ist unsere
kleine Ortschaft Heeselicht, die zur Stadt Stolpen gehört.
Dieser kleinste Ortsteil mit seinen ca. 350 Einwohnern wurde
erstmalig 1378 als „Heselich“ erwähnt. Ehemals führte der Weg von Stolpen nach
Hohnstein über Hohburkersdorf, 1813 lies aber Kaiser Napoleon eine Straße durch
Heeselicht bauen (Napoleonstraße) um eine kürzere Verbindung herzustellen.
Der Steinberg mit 350,4 m über NN ist der höchste Punkt des Ortes,
der niedrigste das 100m tiefer gelegene romantische Polenztal
mit der Scheibenmühle, der Heeselichtmühle sowie den bezaubernden Märzenbechern.
Vom Marktplatz aus, welchen sie mit dem Nahverkehr
(Buslinie 237, Pirna – Bastei – Rathewalde – Hohnstein – Sebnitz)
mit dem Auto oder zu Fuß erreichen, befindet sich ein kleiner Parkplatz
und das Landhotel „Zum Erbgericht Heeselicht“.
Sie gehen vom Marktplatz in Richtung Hofestraße wo sich anfangs ein kleiner Seitenweg (Gässl)
befindet und wandern diesen talabwärts vorbei an Wiesen, Häusern und drei kleinen Teichen.
Rechts und links des Weges sehen sie schon die ersten Märzenbecher blühen.
Am letzten Haus des Ortes kommen sie auf eine Asphaltstraße, auf die sie links abbiegen.
Nach einer Weile treffen sie auf die Scheibenmühle, wo der Heeselichter Dorfbach
in die Polenz mündet. Sie  überqueren die Brücke und gehen links auf dem Karl-Lampe-Weg
entlang der Polenz weiter. Nun geht es auf und ab an Felsen vorbei in Richtung Bockmühle.
Hier befinden sie sich mitten im Naturschutzgebiet.
Nach einiger Zeit überqueren sie eine Holzbrücke, wo sie dann die Märzenbecher
noch häufiger vorfinden. An der Bockmühle treffen wir auf eine asphaltierte Straße,
die sie nach links aufwärts weiter gehen können. Allerdings befindet sich 20m zuvor
ein schöner Aufstieg im Wald, ohne die stark befahrene Straße nutzen zu müssen.
Oben angekommen erreichen sie ein großes Gehöft (Luschdorfhof),
wo sich auch ein großer Parkplatz befindet. Nach dem Gehöft wandern sie links
den Feldweg (Pirnaer Steig) Richtung Wildgehege (1,2km) und Heeselicht (2,5km).
Nach 400m erreichen sie im Wald einen Bach und treffen auf „Die Wüste Luschdorf“. 
Hier an diesem Bach, der in der schwarzen Pfütze entspringt und in die Polenz fließt,
standen einstmals die Hütten von Ludwigsdorf (Luschdorf).
Erstmalig ist diese Siedlung 1388 urkundlich erwähnt, wurde aber durch Feuer,
Naturgewalten, Pest, Hungersnot, Landflucht oder andere Einwirkungen wüst.
1429 haben Hussiten schon kein Dorf mehr vorgefunden.
Weiter wandern sie durch diesen Mischwald wo sie am Ende auf ein großes Wildgehege
vom Wildtierzüchter Herrn Röllig treffen.
Weiter gerade aus, vorbei am Silbersee, Wiesen und Feldern,
verläuft der Steinweg in eine Senke. Dort gabelt er sich und sie biegen nach rechts ab.
Auf der Anhöhe angekommen, kann man den Hohburkersdorfer Rundblick sehen.
Nun verläuft der Weg weiter zum Ausgangspunkt nach Heeselicht,
wo sie bald wieder den Markt erreichen.
Heeselicht Ortsteil der Burgstadt Stolpen - am Rande der Sächsischen Schweiz copyright 2015