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Maibaum

Geschichte des Maibaums

Die Tradition des Maibaumaufstellens geht weit in die Vergangenheit zurück. Vermutlich liegt der Ursprung dieser alten Tradition bereits bei den Germanen. Bei den Bräuchen rund um den Maibaum vermischten sich in den verflossenen Jahrhunderten heidnisches Brauchtum mit christlichen Bräuchen.

Die Maibäume werden regional unterschiedlich gestaltet. Das Aussehen variiert in den meisten Fällen sogar von Ort zu Ort.

Der meist hochstämmige und mit Bändern und einem Kranz verzierte Baum wir an einem zentralen Platze im Ort im Rahmen einer festlichen Veranstaltung aufgestellt.

Auch in unserer Region gibt es verschiedene Arten von Maibäumen: von frisch geschlagen aus dem Wald, bis zur geschälten Fichte und teilweise in grün und weiß bemalt. Zusätzlich werden die Bäume mit bunten Bändern ausgestattet.
Genauso unterschiedlich sind die Regeln beim Stehlen des Baumes. So darf der Baum, sobald er geschlagen oder deutlich als Maibaum erkenntlich ist, schon eine Nacht vor dem Aufstellen gestohlen werden. Denn in der Nacht, wenn er steht, wird er meist von der Dorfjugend bewacht. Gestohlen werden darf aber nur nachts und ohne Anwendung von Gewalt. Weder gegen den Baum oder die Aufpasser! Als gestohlen zählt er nur, wenn er unbemerkt über die Ortsgrenze gebracht wurde.
Da der Maibaum meist aus alter Tradition heraus mit der Hand aufgestellt wird, dürfen diese Bäume auch nur manuell umgelegt und aus dem Ort herausgetragen werden. Ausgelöst wird er nach ausgiebigen Verhandlungen durch angemessene Sachpreise, meist in flüssiger Form.

Der Maibaum-Bändertanz ist ebenso ein alter Brauch. Um den errichteten Maibaum tanzt die Jugend herum und dabei werden mit langen, bunten Bändern verschiede Muster um den Baumstamm durch die Tänzer gebildet. Bei uns im Ort tanzen Mädchen und Jungen schon seit einigen Jahren gemeinsam. Und nur wenige wissen, wieviel die „Bändertanzkinder“ im Vorfeld mit üben verbringen, damit es am 1. Mai so leicht und spielerisch aussieht.

Maibaum in Heeselicht

Archivbild Chronik Heeselicht

Heeselicht Ortsteil der Burgstadt Stolpen - am Rande der Sächsischen Schweiz copyright 2015
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