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Unger und Götzinger Höhe 27. August 2018

Begonnen hatten wir unsere Tour auf dem Parkplatz am Mariba Freizeitbad in Neustadt. Ein Stückchen ging es durch die Stadt bis zum Rugiswalder Weg. Ab dort richteten wir uns nach der Markierung. Vorbei an der sehr gepflegten Anlage des Freibadsees , dem ehemaligen Industriestandort Kirschalle  erreichten wir die Sebnitzer Straße, die aber nur überquert wurde, um sofort auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Lindenweg weiterzuwandern.Ein mäßiger Anstieg durch den Wald  brachte uns auf eine Anhöhe, von der wir das erste Mal auf unsere nächste Zwischenstation – den Ort Rugiswalde – blicken konnten. Der Weg führte uns in den Ort hinein und nach wenigen hundert Metern an der Sebnitzer Straße wieder hinaus. Diese stark frequentierte Verbindungsstraße zwischen Neustadt und Sebnitz wurde erneut überquert und unsere Tour ging bergauf über freies Feld Richtung Ungerberg weiter. Kurz vor dem Waldrand nutzten wir erst einmal die Möglichkeit, die an diesem Tag herrschende Fernsicht zu genießen. Nach diesem kleinen Zwischenstop war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Gipfel des Ungerberges (537 m üb. NN).

Mittlerweile war es auch Zeit für eine ausgiebige Rast geworden. Den auf dem Gipfel stehenden, imposanten Aussichtsturm konnten wir allerdings nicht besteigen. Z. Zt. ist er wegen Rekonstruktion geschlossen. Nach unserer ausgiebigen Rast ging es weiter in Richtung Götzinger Höhe. Dazu folgten wir dem vom Sachsenforst angelegten Lehrpfad mit der 

Markierung. bis zum Abzweig zur Götzinger Höhe. Nochmal ein kurzes Stück bergauf bis zur Höhe und schon standen wir vor dem historischen, eisernen, 25 m hohen Aussichtsturm. Da die Fernsicht heute perfekt war, wurde der Turm natürlich auch von einigen ohne Höhenangst bestiegen. Eine am Fuße des Aussichtsturmes stehend Bronzeplastik einer Ziege brachte uns allerdings ins Grübeln. Die Aufklärung dazu folgt an dieser Stelle:

Eine aus Bronze gegossene Ziege wurde 1969 für den Kindergarten in der Götzingerstraße geschaffen, im Garten aufgestellt und diente den Kindern auch als Klettergerät. Da diese Ziege gegen die Sicherheitsvorschriften verstieß, kam sie auf die Götzingerhöhe.

(Quelle Tourmedis Service)

Von der Götzinger Höhe ging es wieder hinunter auf die Lehrpfadmarkierung und dort weiter bis zum Wohngebiet Bruno-Dietze-Ring. Ab hier ließen wir Feld und Wald hinter uns und wanderten noch mal ein kurzes Stück durch die Stadt bis hin zu unserem Ausgangspunkt am Vormittag.

Am 24. September 2018 sehen wir uns wieder!

Bis dahin!                                      

                                                                  Eure Ingeborg Pientak

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Fotos: Ingeborg Pientak


Der Sommerhitze getrotzt – Kirnitzschtalwanderung 30. Juli 2018

Trotz tropischer Temperaturen trafen wir uns auch an diesem letzten Montag des Monats zu unserer gemeinsamen Wanderung. Alle waren frohen Mutes, denn im Kirnitzschtal konnten wir mit viel Schatten auf der Wegstrecke rechnen.

Mit dem Pkw ging es zunächst nach Hinterhermsdorf (Parkplatz Buchenparkhalle). Unser erstes Ziel war die Obere Schleuse, denn wir wollten uns das Vergnügen einer Kahnfahrt nicht entgehen lassen. Mit der Markierung blauer Strich wanderten wir auf dem Hohweg und über Stufen durch die Dachslöscher abwärts zur Anlegestelle in der Klamm.

An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass die Kahnfahrten durch die Kirnitzschklamm erst ab 10:00 Uhr beginnen, was uns allerdings sehr erstaunte. So warteten wir also gemeinsam mit anderen Wanderern geduldig bis zur Abfahrt des ersten Kahns. Die Gebühr für die 20- minütige Fahrt auf der Kirnitzsch beträgt ohne Ermäßigung 5,00 €/Erw.

Nach der Kahnfahrt ging es weiter auf der Markierung roter Strich zum AP Hermannseck. Im Vorfeld hatten wir uns schon ausgemacht, dass wir ganz mutig den Aufstieg zum Hermannseck nicht über den Stufenweg sondern durch den engen Felsspalt Hermannsstiege machen werden. Das kleine „Abenteuer“ wurden von allen souverän gemeistert!

                                                 
Die rote Markierung  war jetzt weiterhin der Wegweiser, denn wir wollten als nächstes zum Königsplatz. Durchs Hintere Schweinsloch und den Tunnelweg mit seinen imposanten Felsgebilden, erreichten wir den AP Königsplatz. Er ist u. E. mit eine der besten Aussichten in der Sächs. Schweiz. Da es die Sonne aber heute besonders gut mit uns meinte, haben wir uns nicht all zulange auf dieser Aussicht aufgehalten und das letzte Wanderstück des Tages zurück zum Parkplatz in Angriff genommen. 

Am 27. August 2018 sehen wir uns wieder!

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Prebischtor, Gabrielensteig, Wilde- und Edmundsklamm

25. Juni 2018

Wir starteten unsere Wanderung auf dem Parkplatz am Ortsausgang von Hrensko in Richtung Mezni Louka (gebührenpflichtig-5 €/Tag). Von Hrensko aus bis nach Mezni Louka orientierten wir uns an der Wandermarkierung  .

Damit die Wanderer dass erste Stück bis zum Abzweig Prebischtor nicht auf der Straße laufen müssen, gibt es seit 2015 einen extra angelegten Schotterweg. Nach ca. 1,5 km biegt der Wanderweg nach links von der Hauptstraße ab. Vorbei an einem prima gestalteten Rastplatz begann nun der nicht sehr schwierig zu gehende Weg den Berg hinauf. Der letzten Teil des Weges wurde

etwas steiler, aber auch dieses Stück wurde gut bewältigt. Nach dem wir uns ausgiebig das Felsentor – eine Laune der Natur – angesehen hatten, ging es auf den Wanderweg zurück. Auf dem Gabrielensteig wanderten wir unserem nächstens Ziel, Mezni Louka, entgegen. Immer am Fuße der imposanten Felswände entlang schlängelt sich der Weg, es ist eine Freude, auf ihm entlang zu wandern. An einer terrassenförmig ausgesetzten Felswand nahmen wir uns deshalb auch Zeit für eine Rast. 

In Mezni Louka angekommen, ging es an der Terrasse des großen Hotels vorbei und gleich dahinter mit der Markierung   nach rechts in den Wald hinein und ins Tal hinunter. An der nächsten Wegkreuzung verliesen wir den Wanderweg mit dem der nach links weiter führt und wanderten nach rechts abbiegend weiter hinunter ins Tal, bis zum Bach Kamenice. Da das Tal aber an den meisten Stellen extrem eng ist, haben hier fleißige Leute einen Steig an den Felsen entlang geführt. Auf diesem Steig  und  in den Fels gehauene Tunnel geht es immer flussabwärts. Nach etwa einem halben Kilometer war dann mit Wandern Schluss, in diesem engen Tal blieb uns nur noch die Möglichkeit, auf einen Kahn umzusteigen. Mit dem Kahn wurden wir durch die Wilde Klamm „weitertransportiert“. Die Wilde Klamm ist 400 m lang und die Fahrt dauerte etwa 10 Minuten. Ab jetzt ging es wieder zu Fuß bis zur Edmundsklamm weiter. Hier erwartete uns eine weitere Bootsstation und wir konnten wieder einen Kahn besteigen. Diesmal dauerte die Fahrt ca. 20 Minuten, denn die Schlucht ist etwa 750 Meter lang. Von den Bootsleuten erhielten wir immer wieder Hinweise zu den verschiedensten Felsgebilden, die an beiden Ufern der Klamm mit etwas Phantasie zu erkennen waren. 

Wir haben beide Bootsfahrten genossen. Jetzt hatten wir nur noch ein letztes Stück Weg nach Hrensko vor uns. Wir erreichten die Fahrstraße am Ortsausgang von Hrensko in Richtung Mezni Louka und bis zum Ausgangspunkt am Morgen, dem Parkplatz, war es nur noch ein Katzensprung.

Hinweis:

Wer auf dieser Tour durch die beiden Klammen unterwegs sein will, sollte unbedingt die Öffnungszeiten der Bootsstationen beachten. Die Kähne fahren von 9:00 Uhr – 17:00 Uhr, man hat hier keine Chancen, in irgendeiner Form den Weg zu Fuß zu bewältigen.

Am 30. Juli 2018 sehen wir uns wieder!

Bis dahin!                                                                  Eure Ingeborg Pientak 

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  • Pbrebischtor-(2)

Fotos: Ingeborg Pientak


Wanderreise Zittauer Gebirge

22.05.2018 – 24.05.2018

Diesmal hatten wir uns für eine Reise in den südöstlichsten Zipfel von Sachsen entschieden. Die Oberlausitz, genauer der Luftkurort Jonsdorf war unser Ziel. Der Sage nach wurde der Ort vom Schäfer Jonas – einem Mönch vom Kloster Oybin vor über 450 Jahren gegründet. Im Kurhaus Jonsdorf bezogen wir Quartier. Mit einem Leierkastenständchen, Fettbemmchen und einem kleinen Schnäpschen wurden wir herzlichst vom Wirt und seinem Team im Kurhaus begrüßt.

Der 1. Tag unserer Minireise begann ganz gemütlich mit einem Ortsrundgang mit dem Schäfer Jonas und seinen Gefährten ( eine Gruppe von Schafe und Ziegen). Teilweise im Oberlausitzer Dialekt erfuhren wir viel Interessantes und Lustiges über Jonsdorf und Umgebung. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Jeder bummelte oder wanderte nach eigenem Gutdünken. Am Abend gab es dann  noch auf der hauseigenen Kegelbahn einen kleinen Wettkampf, natürlich mit Siegerehrung.

Für den 2. Tag unseres Aufenthaltes im Zittauer Gebirge stand Wandern ganz oben in unserem Programms. Und damit auch alle die Müdigkeit der Nacht aus den Augen bekamen, wurden noch vor dem Frühstück von allen gemeinsam zwei Wassertretrunden im Kurpark gedreht.

Da nicht alle in unserer Gruppe gleich gut zu Fuß sind, wurde die Gruppe an diesem Tag kurzerhand aufgeteilt. Die „flotten Wanderer“ nahmen die größere Runde durch die Zigeunerstuben über die Nonnenfelsen zur Lausche (793 m) unter die Sohlen. Die „nicht ganz so Flinken“  wanderten von Jonsdorf nach dem Kurort Oybin und nutzen für den Rückweg die Fahrt mit der Kleinbahn. So war Allen recht getan und ein jeder konnte seinen Fähigkeiten entsprechend die Landschaft genießen. Den Abend verbrachten wir dann in gemütlicher Runde.

Schon war der  Abreisetag unseres Kurzurlaubes gekommen. Nochmal schnell eine Runde Wassertreten im Kurpark und nach dem Frühstück mit dem Auto nach Oybin. Unbedingt wollten wir alle noch vor der Heimfahrt auf den Töpfer (582m) steigen. Bei herrlichstem Sonnenschein „erklommen“ wir diesen Berg und konnten uns an den bizarren Felsgebilden kaum satt sehen. Als Abstieg wählten wir die Runde über den Scharfenstein (569m). Über Eisenleitern bestiegen wir den Stein und erfreuten uns über die herrliche Aussicht.

Wieder im Tal angekommen, gönnten wir uns zum Abschied noch einen Einkehrschwung im Cafe Balzer in Oybin. Ein dicker Eisbecher bzw. ein großes Stück Kuchen versüßten uns den Abschied vom Zittauer Gebirge.

Am 25. Juni 2018 sehen wir uns wieder!

                                                                            

                                                                                               Bis dahin!    

                                                                                                                                                        Eure Ingeborg Pientak

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Fotos: Renate Klare und Ingeborg Pientak


 

Wanderung zum Kohlbornstein 30. April 2018

Als Ausgangspunkt dieser Tour wählten wir den gebührenpflichtigen Parkplatz (Tageskarte 3,00 €) am Fuße des Papststein. Vom Parkplatz aus ging es zum „Einlaufen“ erst einmal ganz gemütlich auf dem Weinleitenweg bis nach Papstdorf. Hier überquerten wir die durch den Ort führende Hauptstraße und wanderten weiter auf der Pionierlagerstraße am Vorderen und Mittleren Lasenstein vorbei bis zum Eingang „ERNA“ - Kinder- und Jugenddorf Erholung und Natur übersetzt. Das Gelände ließen wir rechts liegen, denn unser Weg verlief weiter geradeaus auf dem Schotterweg mit der Markierung   dem Aufstieg zum Kohlbornstein entgegen.

Etwas später an einem Abzweig bogen wir vom Schotterweg links ab auf den Lasenweg. Ganz gemütlich und zuerst leicht ansteigend führte unser Weg bis zum Rastplatz kurz vor dem Aufstieg zum Kohlbornstein. Über Holz- und Steinstufen erklommen wir das Gipfelplateau. Etwas außer Puste ging es jetzt weiter ein Stück auf dem Gratweg entlang und schon hatten wir die wirklich herrliche Aussicht vom Kohlbornstein erreicht. Hier nahmen wir uns Zeit für eine ausführliche Rast.

Der etwas abseits der typischen Touristenpfade liegende 378 m hohe Kohlbornstein ist insbesondere wegen seines weiten Aussichtspanorama eine Besteigung wert.

Die weiten Rundblicke reichen bis zum Lilienstein, Papststein, Gohrisch, Pfaffenstein, Großen Winterberg, Kaiserkrone, Schrammsteine, Hohe Liebe, Falkenstein, Kleinhennersdorfer Stein, Rosenberg, Zschirnstein, Bärensteine.

Nach dem sich alle an der Aussicht satt gesehen hatten, ging es bis zum Rastplatz auf dem gleichen Weg wie im Aufstieg zurück. Auf einem Reitweg ging es steil hinunter ins Tals bis zum Abzweig nach rechts auf den Koppelbergweg. Leicht bergab führte uns der Weg bis zur nächsten Kreuzung, an der wir nach links auf den Malerweg in Richtung Liethenmühle einbogen. Die urig gelegene Gaststätte hatte zwar geöffnet, aber wir ignorierten einfach diese Einkehrmöglichkeit. Ab der Liethemühle verlief unser Weg, immer bergan bis zur Straße zwischen Kleinhennersdorf und Papstdorf. Hier mussten wir nach rechts ein kurzes Stück die Fahrstraße entlang gehen und nach wenigen hundert Metern am großen Parkplatz am Ortseingang von Kleinhennersdorf in den Ort einbiegen. Wir orientierten uns jetzt an der Ausschilderung „Papststein“, „Kleinhennersdorfer Stein“. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung teilte sich die Gruppe. Ein Teil „wagte“ noch den Aufstieg zum Papststein, während der andere Teil für die Rückkehr zum Parkplatz die “gemütlichere“ Variante am Fuße des Papststein über die Weinleite wählte.

Im Monat Mai gönnt sich unsere Gruppe eine mehrtägige Wanderreise ins Zittauer Gebirge. Eine Gästebeteiligung ist nicht möglich.

Bis dahin!

                                                                                               Eure Ingeborg Pientak

Fotos: Frau Pientak

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