winter01.jpgwinter02.jpgwinter03.jpgwinter04.jpgwinter05.jpg

Wanderung um Stolpen, eine etwas Andere

27. Oktober 2025

Bei strömendem Regen fanden sich die Wanderfreunde trotz allem am Startpunkt auf dem Parkplatz vom Stolpener Stadtbad ein. Das Motto: „Wir werden sehen , was aus dem Wetter wird“ passte perfekt. Denn mit Beginn der Wanderung hörte es auf zu regnen!

Über den Badweg mit schöner Aussicht auf die Burg Stolpen und in die Ferne wanderten wir bis zur Pirnaer Landstraße, dort lenkten wir dann unsere Schritte Richtung Stolpen-Altstadt. An der ehem. Altstädter Mühle (heute Wohnhaus mit Gewerberäumen) bogen wir nach rechts auf die Untere Straße ein. Bevor die Straße aber die Wesenitz auf einer Brücke überquert, hielten wir uns rechts, blieben in der Wesenitzaue und erreichten so den Bischofsweg. Diesem folgten wir, bis erneut eine Brücke – die sogenannte Kälberbrücke - über die Wesenitz den weiteren Weg vorgab. Ab hier wurde aus dem Bischofsweg der Eisvogelwanderweg. Ein neu geschaffenen Rastplatz an dieser Stelle – die ANNA BANK -  erinnert an eine tiefbewegte Geschichte :

 Anna, eine Magd aus Stolpen , wurde Opfer der Willkür und Begierde des Großgrundbesitzers Militzer. Während ihr Mann Johann in den Krieg geschickt wurde, blieb Anna schutzlos zurück. Nach der Geburt eines unehelichen Kindes, das sie in ihrer Not tötete, wurde sie brutal verurteilt: gemäß damaligem Aberglauben im Sack mit einem Hahn, einer Katze und einer Schlange in der Wesenitz ertränkt.

Die Anna Bank ist damit weit mehr als nur ein Platz zum Ausruhen – sie ist ein stiller Gedenkort, der an die dunklen Seiten lokaler Geschichte erinnert.

Berührt von dieser Geschichte setzten wir unsere Wanderung immer an der Wesenitz entlang bis Rennersdorf fort. Auf der Helmsdorfer Straße und der Alten Hauptstraße erreichten wir schließlich das verfallene Rittergut. Am Denkmal für die Gefallenen im 1. Weltkrieg ging es nach rechts in die Wesenitztalstraße und wenige Schritte weiter in den Mühlweg. Auf diesem tangierten wir die sogenannte Brettmühle Rennersdorf. Ab hier führte uns ein ruhiger, asphaltierte Verbindungsweg, der auch Radweg ist, zurück nach Stolpen. Wir überquerten die Schützenhausstraße, lenkten unsere Schritte zum Landgut Lietze und weiter zum Birkenweg am Fuße der Stolpner Burg. Von hier hat der Wanderer noch einmal eine schöne Panoramaaussicht. Noch ein  kleines Stück und der Schlossberg war erreicht. Auf dem Weidenweg abwärts war schnell der Startpunkt unserer Runde erreicht.

Am 24. November sehen wir uns wieder!

                                                                                               Bis dahin!

                                                                                               Ingeborg Pientak
 


Heeselicht Ortsteil der Burgstadt Stolpen - am Rande der Sächsischen Schweiz copyright 2015
Diese Seite verwendet anonyme Cookies. Diese Cookies werden beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Funktionell: Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern. Genutzte Technologien: Session-Cookie Es werden keine Benutzerdaten gesammelt! Ich stimme zu! Ablehnen