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Der Monat Februar

Der Februar (lateinisch februare „reinigen“) ist der zweite Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest „Februa“ benannt.

Im römischen Kalender war der Februar  ursprünglich der letzte Monat. Aus diesem Grund erhielt gerade dieser Monat damals den überzähligen Schalttag angehängt. Auch bei den folgenden Kalenderreformen  ist dies erhalten geblieben.

In Österreich sowie Teilen Südtirols wird der Monat auch Feber genannt. Alte Bezeichnungen sind: Hornung, Schmelzmond, Taumond oder Narrenmond.

Der Februar umfasst in normalen Jahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage.
Der eigentliche Schalttag ist der 24.Februar,in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben. Dies hat jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage eine Bedeutung, die sich vom 24.Februar und den folgenden Tagen um den Schalttag verschieben.

Der 14. Februar ist der Tag des heiligen Valentin, Bischof Valentin von Terni. Der Valentinstag gilt als der Tag der Liebenden. Als Zeichen der Liebe schenkt man sich in vielen Ländern gegenseitig Blumen, ein Brauch, der schon bis in die Antike zurückreicht. Der 14. Februar war hier der Tag der Göttin Juno. Ihr wurde als Schützerin der Ehe und Familie an diesem Tag Blumen als Opfer dargebracht.

Sprüche für den Monat Februar

  • Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr.
  • Ist der Februar trocken und kalt, wirst im August vor Hitz zerspringen bald.
  • Februartau bringt Nachfrost im Mai.
  • Wenn's im Hornung (Februar) nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit.
  • Sonnt sich die Katz im Februar, muß sie im März zum Ofen gar.
  • Mücken, die im Februar summen, gar oft auf lange Zeit verstummen.
  • Wenn's im Februar regnerisch ist, hilft's so viel wie guter Mist.
  • Wenn der Nordwind im Februar nicht will, so kommt er sicher im April.
  • Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.
  • Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt's Spätfrost und ein fruchtbar Jahr. (2.2.)
  • Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt's noch sehr viel Schnee und Eis.
  • Sankt Blas und Urban ohne Regen folgt ein guter Erntesegen. (3.2.)
  • Wenn's der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
  • An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. (5.2.)
  • Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee. (6.2.)
  • Im Hornung Schnee und Eis macht den Sommer lang und heiß.
  • Regen im Februar bringt flüssig Dünger fürs Jahr.
  • Ist's an Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht. (9.2.)
  • Rauer Februar, schöner August.
  • Wenn's im Februar nicht schneit, schneit es in der Osterzeit.
  • Hornung hell und klar, gibt es gut's Frühjahr.
  • Sankt Eulalia Sonnenschein bringt viel Obst und guten Wein.(12.2.)
  • Kalter Valentin - früher Lenzbeginn. (14.2.)
  • Hat's zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.

Quellen: bauernregeln.net und wetter.de

Foto: M. Schäfer

Bauernregeln im Monat Januar

  • Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.
  • Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.
  • Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß führwahr.
  • Wirft der Maulwurf seine Hügel neu, währt der Winter bis zum Mai.
  • Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai.
  • Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr.
  • Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
  • Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr.
  • Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.
  • Läßt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz es gefrieren.

Quellen: bauernregeln.net

Foto: M. Schäfer

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