Sommeranfang und Sonnenwende
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 02. Juni 2026 11:37
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Sommeranfang
Kalendarisch fällt der Sommeranfang auf den 21. Juni. An diesem Tag beschert uns die Sommersonnenwende den längsten Tag des Jahres.
Meteorologisch beginnt der Sommer aber schon knapp drei Wochen früher, und zwar am 1. Juni.
Sonnwend- oder Johannisfeuer
Zum Sommeranfang, um den 21. Juni herum, werden in vielen Orten auch heute noch Sonnwendfeuer entzündet.Da die Tage anschließend wieder kürzer und die Nächte länger werden, spricht man auch von der Sommersonnenwende. Es gibt auch eine Wintersonnenwende, mit der die längste Nacht und der kürzeste Tag des Jahres überstanden ist.
Die Sonnwendtage gehören wohl zu den ältesten überlieferten Feiertagen.
Da dieser Brauch weit in die vorchristliche Zeit zurückgeht, wurde später ein Heiliger ins Spiel gebracht. So heißen die Sonnwendfeuer in einigen Gegenden Johannisfeuer - nach Johannes dem Täufer.
Der Johannistag am 24. Juni geht auf den Geburtstag von Johannes’ des Täufers zurück.
Auch als Wetterlostag spielt dieser Tag eine Rolle.
Bekannt sind z.B. die folgenden Bauernregeln:
- Wenn Johannis ist geboren, gehen die langen Tage verloren.
- Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du bereiten die Sensen.
- Wenn kalt und nass Johannis war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
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Sprüche für den Monat Juni
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- Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
- Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
- Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
- Im Juni bleibt man gerne stehn, um nach dem Regen auszusehen.
- Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein.
- Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
- Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül.
- Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
- Wenn´s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.
Quellen: Bauernregeln.net

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