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Durch den Uttewalder Grund einmal anders

Durch den Uttewalder Grund einmal anders
27. Juli 2020

Startpunkt war der Wanderparkplatz am Ortseingang von Uttewalde. Wir schlenderten durch den
kleinen Ort bis zum Gasthof. Hier lenkten wir unsere Schritte ein paar Meter nach links, um dann
gleich wieder rechts auf einen schmalen Pfad einzubiegen . Der Weg ist rechts und links von
Zäunen begrenzt und führt direkt in den Wald.Urplötzlich befanden wir uns in einer anderen Welt.
Über steinerne Stufen, zwischen Felsgebilden hindurch, hatten wir im Nu den Uttewalder Grund
erreicht.
Unten im Grund ging es nach rechts auf dem allseits bekannten Malerweg weiter. Der Weg führte
uns durch das natürliche Uttewalder Felsentor und am Gasthof Waldidylle (Mo/Di. Ruhetage)
vorbei. Nach ca. 10 Minuten erreichten wir eine Wegkreuzung, an der wir nach rechts Richtung
Wehlen einbogen und nach weiteren etwa 300 m hielten wir uns erneut rechts und überquerten eine
kleine Brücke. Gleich hinter der Brücke zweigt ein Pfad Richtung Teufelsgrund ab.
Im Teufelsgrund entschlossen wir uns, den Weg zuerst durch die Teufelsschlüche fortzusetzen.
Mehrere niedrige Felsdurchgänge, sogenannte Blocktrümmerhöhlen, ließen uns bei der
Durchquerung nicht viel Platz. Erschwerend kam noch dazu, dass es am Vortag unserer Wanderung
ziemlich stark geregnet hatte und die Durchgänge teilweise unter Wasser standen. Aber auch das
wurde von allen bravourös gemeistert. Fast am Ende der Schlucht wartete eigentlich noch die
Heringshöhle auf uns, die wir aber „gönnerhaft“ den vor Ort anwesenden Kindern überließen....

Über Stufen aufwärts ging es weiter in einen Buchenwald hinein in Richtung der sogenannten
Teufelskammer. Metalltreppen führen abwärts durch eine enge Felsschlucht. Auf geradem Wege
kamen wir schließlich wieder zum Eingang der Teufelsschlüchte zurück. Für eine Rast war jetzt
Zeit.
Anschließend ging es zurück auf den Fahrweg. Für unsere weitere Tour wählten wir die Fahrstraße
in Richtung Wehlener OT Steinrücken. Ganz entspannt, ohne weiteren Wanderern zu begegnen
ging es stetig leicht bergan. Durch den kleinen Weiler hindurch kamen wir auf den sogenannten
Steinrückenweg, der aus Richtung Stadt Wehlen den Berg herauf führt. Hier mussten wir uns links
halten, tauchten wieder in den Wald ein und wanderten weiter in Richtung Steinerner Tisch
(schöner Rastplatz). Der Weg ist ausgeschildert, ein „Verlaufen“ unmöglich.
Vom Steinernen Tisch aus nahmen wir jetzt den ganz linken Weg, der uns durch den sogenannten
Höllengrund wieder abwärts in den Zscherregrund führte.Hier bogen wir nach links ein. An
beeindruckenden Felswänden entlang erreichten wir nach ca. 15 min. wieder den Abzweig in den
Uttewalder Grund. Den bereits bekannten Weg ging es nun zurück bis an die Stelle, wo wir am
Morgen aus Uttewalde kommend über Treppenstufen abwärts den Uttewalder Grund erreicht hatten.

Hier schwenkten wir auf den gegenüberliegenden, nach rechts abgehenden Pfad ein.Der sogenannte
Kluftsteig führte uns über eine steile Treppe hinauf auf die Höhe. Nun ging es dann ziemlich
gemütlich bis zu einem Forstweg, den sogenannten Brückenwaldweg. Auf diesen bogen wir nach
links ein und an der nächsten Weggablung mussten wir uns noch einmal links halten. Zwei weitere,
nach links abbiegende, ausgeschilderte Wanderwege wurden von uns ignoriert, denn kurz nach dem
zweiten Wegweiser beginnt linkerhand eine erneute Schlucht. Dort wollten wir hin. Fast hätten wir
den versteckten Abzweig (Holzgeländer) übersehen. Also scharf links eingebogen, dem Pfad
gefolgt, einen kleinen Bach überquert und schon hatten wir die Schlucht erreicht, die uns ins Tal
zurückführte. Dieser Weg durch das sogenannte Kehlloch war der Höhepunkt unserer Tour.
Teilweise sind noch die gesetzten Steine einer alten Wegbefestigung vorhanden. Einige umgestürzte
Bäume galt es zu „bezwingen“.

Am Ende des Kehlloches passierten wir ein Holzschranke und liefen links in den Schleifgrund.
Idyllisch führte uns dieser Weg zurück an die Treppe, die wieder aufwärts nach Uttewalde führte.
Noch einmal galt es, die Kräfte zu mobilisieren und den Treppenaufstieg zu bewältigen. Danach
war es nur noch ein kurzes Stück zurück bis zum Wanderparkplatz.


Am 31. August sehen wir uns wieder!


Bis dahin!
                   Eure Ingeborg Pientak

Wanderbericht als PDF-Datei

Fotos: I. Pientak

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Hüttertal mit Verlängerung - 29. Juni 2020

Hüttertal mit Verlängerung

  • 29. Juni 2020

Nach 3-monatiger Pause konnten wir endlich wieder loslegen und unsere monatliche Wanderserie fortsetzen.

Am Schloss Klippenstein in Radeberg startete unsere Wanderung und folgte im ersten Teil dem Flusslauf der Großen Röder durch das Hüttertal. Gleich zu Beginn führte unser Weg an der Schlossmühle vorbei. Im Mühlenladen besteht die Möglichkeit zum Einkauf (Kasse des Vertrauens).

Weiter flussaufwärts erweckte eine alte Wehranlage unsere Aufmerksamkeit. Hier befand sich das Alten Stadtbad. Die Bewohner Radebergs und die Mühlenbesitzer der Stauanlagen vor den Mühlgräben nutzten dies Stelle einst zum Baden.

Weiter ging es zur Hüttermühle. Ihre Geschichte ist bis in das 15. Jahrhundert zurück belegt. Sie diente einst als Mahl-, Säge- und Walkmühle. Später dann war sie Kinderferienlager und Gaststätte. Heute kann man sich im Biergarten an einem Imbiss stärken (Di.-SO.).

Entlang dem gewundenen Gewässerlauf verließen wir den Hauptweg am Abzweig nach links in Richtung Felixturm. Auf leicht ansteigendem Weg durch den Wald standen wir schließlich vor dem Turm. 1825 wurde hier ein privates Observatorium eingeweiht und im Jahr 1839 wurde eine erste Bergwirtschaft eröffnet. Die Sternwarte im Felixturm blieb bis 1964 in Betrieb, 1965 wurde die Gaststätte geschlossen. Heute ist der Felixturm in privatem Besitz.
Wir wanderten weiter Richtung Kleinröhrsdorf. Leider waren wir zu früh an Almas Hof, so dass uns das dortige leckere Eis versagt blieb (tägl. geöffnet ab 14:00 Uhr). Als nächstes Ziel steuerten wir den Stausee Wallroda an. Immer am Ufer des Sees und dem Campingplatz LUX-Oase entlang, führte unser Weg schließlich zum 10 Meter hohen Damm aus Sand und Kies. Dieser wurde überquert und auf einem kombinierten Rad/Fußweg lenkten wir unsere Schritte nach Wallroda. Durch den Ort selbst muss der Wanderer allerdings auf der Hauptstraße entlanglaufen, da die Ortsdurchfahrt keine Möglichkeit für einen Fußweg bietet. Der eine Kilometer war aber schnell geschafft und so konnten wir auf der Sommerstraße nach rechts einbiegen und die Große Röder überqueren. Direkt vor uns erblickten wir auf einem Stahlmast das Wallrodaer Storchennest. Laut Info-Tafel ist das Nest mit 3 Jungtieren belegt.

An der Firma Futtermittel Trepte gelangten wir schließlich wieder auf den Wanderweg ins Hüttertal.

Auf dem weiteren Rückweg zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gönnten wir uns an der Hüttermühle noch einen kleinen Schwenk zur sogenannten Knochenstampe. In dieser Mühle wurden Knochen für die Herstellung von Leim und Düngemitteln zermahlen. Nach der Wende wurde das Haupthaus saniert und dient nun als Wohngebäude.

Ein Tornato am 24.Mai 2010, richtete auch im Hüttertal schwere Schäden an. Der Tornadomann erinnert an dieses Ereignis. Natürlich haben wir uns diese Holzplastik angesehen Dabei handelt es sich um eine Holzskulptur am Rand der Tornadoschneise, die aus dem verbliebenen Baumstumpf einer vom Sturm umgebrochenen Eiche gefertigt wurde.

Außerdem erinnert eine massive Sitzgruppe aus Bruchholz auf einer Wiese zwischen Knochenstampe und Hüttermühle an das Unwetter.

Am 27. Juli 2020 sehen wir uns wieder!

                                                                                               Bis dahin!

                                                                                               Eure Ingeborg Pientak

Wanderbericht als PDF-Datei

Fotos: I. Pientak

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  • Storchennest-Wallroda
  • Tornato-Skulptur
  • Tornatomann
  • Stausee-Wallroda--(2)
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  • Schlossmuehle
  • Stausee-Wallroda--(3)
  • Schloss-Klippenstein-(1)


Rosenmontagswanderung zum Brand


Wanderbericht als PDF-Datei

Fotos:I. Pientak

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Jahresauftaktwanderung 27. Januar 2020



Wanderbericht als PDF-Datei

Fotos

Seifersdorfer Schloss, Schlosspark Seifersdorf,, Seifersdorfer Tal (1), Seifersdorfer Tal (2), Schloss Wachau, Skulptur im Tal, Große Röder

Fotos von I. Pientak

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