Unterwegs auf dem Patrouillenweg um die Festung Königstein
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 25. November 2025 15:35
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und Besuch bei Teufel
24.November 2025
Der Wetterbericht kündigte für den Tag Unbilden an. Es hatte zwar über Nacht geschneit aber die Straßen waren bei entsprechender Umsicht gut zu fahren. So konnten wir uns pünktlich an unserem Startpunkt in Leupoldishain einfinden. Wir folgten der Ausschilderung „Fußweg Festung Königstein“. Nach 30 minütigem Marsch durch den Wald, immer an der B 172 entlang, erreichten wir den Einstieg in den Patrouillenweg. Er wurde 1805 für Patrouillengänge und Baukontrollen unterhalb der Festung angelegt. Es ist ein Vergnügen, auf diesem Pfad die Festung zu umrunden.
Zurück ging es in Richtung Parkhaus und dort nach links auf den Weg Richtung Teufelsgrund. Da es geschneit hatte, waren unsere Spuren im Schnee gut zu erkennen, denn außer unserer Gruppe waren keine weiteren Wanderer unterwegs. Der Teufelsgrund ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.
Als auch dieser Wanderabschnitt „bewältigt“ war, ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Der Termin für die Dezemberwanderung 2025 steht noch nicht fest.
Wir sehen uns wieder, sagt die
Ingeborg Pientak
Wanderung um Stolpen, eine etwas Andere
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 04. November 2025 16:45
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27. Oktober 2025
Bei strömendem Regen fanden sich die Wanderfreunde trotz allem am Startpunkt auf dem Parkplatz vom Stolpener Stadtbad ein. Das Motto: „Wir werden sehen , was aus dem Wetter wird“ passte perfekt. Denn mit Beginn der Wanderung hörte es auf zu regnen!
Über den Badweg mit schöner Aussicht auf die Burg Stolpen und in die Ferne wanderten wir bis zur Pirnaer Landstraße, dort lenkten wir dann unsere Schritte Richtung Stolpen-Altstadt. An der ehem. Altstädter Mühle (heute Wohnhaus mit Gewerberäumen) bogen wir nach rechts auf die Untere Straße ein. Bevor die Straße aber die Wesenitz auf einer Brücke überquert, hielten wir uns rechts, blieben in der Wesenitzaue und erreichten so den Bischofsweg. Diesem folgten wir, bis erneut eine Brücke – die sogenannte Kälberbrücke - über die Wesenitz den weiteren Weg vorgab. Ab hier wurde aus dem Bischofsweg der Eisvogelwanderweg. Ein neu geschaffenen Rastplatz an dieser Stelle – die ANNA BANK - erinnert an eine tiefbewegte Geschichte :
Anna, eine Magd aus Stolpen , wurde Opfer der Willkür und Begierde des Großgrundbesitzers Militzer. Während ihr Mann Johann in den Krieg geschickt wurde, blieb Anna schutzlos zurück. Nach der Geburt eines unehelichen Kindes, das sie in ihrer Not tötete, wurde sie brutal verurteilt: gemäß damaligem Aberglauben im Sack mit einem Hahn, einer Katze und einer Schlange in der Wesenitz ertränkt.
Die Anna Bank ist damit weit mehr als nur ein Platz zum Ausruhen – sie ist ein stiller Gedenkort, der an die dunklen Seiten lokaler Geschichte erinnert.
Berührt von dieser Geschichte setzten wir unsere Wanderung immer an der Wesenitz entlang bis Rennersdorf fort. Auf der Helmsdorfer Straße und der Alten Hauptstraße erreichten wir schließlich das verfallene Rittergut. Am Denkmal für die Gefallenen im 1. Weltkrieg ging es nach rechts in die Wesenitztalstraße und wenige Schritte weiter in den Mühlweg. Auf diesem tangierten wir die sogenannte Brettmühle Rennersdorf. Ab hier führte uns ein ruhiger, asphaltierte Verbindungsweg, der auch Radweg ist, zurück nach Stolpen. Wir überquerten die Schützenhausstraße, lenkten unsere Schritte zum Landgut Lietze und weiter zum Birkenweg am Fuße der Stolpner Burg. Von hier hat der Wanderer noch einmal eine schöne Panoramaaussicht. Noch ein kleines Stück und der Schlossberg war erreicht. Auf dem Weidenweg abwärts war schnell der Startpunkt unserer Runde erreicht.
Am 24. November sehen wir uns wieder!
Bis dahin!
Ingeborg Pientak
Von Bad Schandau über den OT Ostrau zur Emmabank und zurück
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 04. November 2025 16:44
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29. September 2025
Mit Sonnenschein im Gepäck trafen wir uns zu einer entspannten Wanderung auf dem Elbeparkplatz in Bad Schandau. Über den Marktplatz, vorbei am Sendig Brunnen führte unser Weg zum Kurpark.
An einem sehr schönen Springbrunnen konnten alle noch einmal ihre Kräfte sammeln, denn es galt den Anstieg hinauf nach Ostrau zu „bewältigen“. Nach etwas weniger als 2 km, vorbei am Luther-Denkmal, gönnten wir und an Karl Ruh mit Blick auf Bad Schandau eine Miniverschnaufpause. Weiter gemächlich bergan erreichten wir sodann die Höhe von Ostrau. Vorbei an der Falkensteinklinik wanderten wir aus dem Ort hinaus. Am sogenannten Falkensteinblick ( Blick auf Falkenstein und Schrammsteine) war der Fotostopp natürlich ein Muss. Auf dem Emmabankweg ging es dann geradewegs zur Emmabank – hier war Zeit für eine Frühstückspause und wir wurden von der Sonne verwöhnt. Von dieser Stelle aus hatten wir auch eine schönen Blick hinunter in Elbtal.
Auf dem Wolfsgraben ging es danach weiter wieder zurück nach Ostrau. Hier sollte nur achtgegeben werden, da sich der Wolfsgrabenweg teilt. Wer nach Ostrau zurück will, muss auf der „Geradeausspur“ bleiben, sonst führt ihn der Weg hinunter ins Elbtal.
Mitten auf dem Weg steht eine riesige alte Eiche, die man nicht übersehen kann. Sie ist ein Naturdenkmal und man muss um den Bau herumlaufen - wir haben 4 Leute gebraucht, um ihn zu „umarmen“.
Vorbei an einigen Gärten am Hang - inwieweit diese noch bewirtschaftet werden , konnten wir nicht ergründen, führte der Weg zum Ostrauer Ring. Hier an dieser Straße stehen denkmalgeschützte Holzhäuser , die sogenannten Sendig Häuser, die sich der Besucher unbedingt ansehen sollte.
„Rudolf Sendig (* 7. Januar 1848 in Breslau; † 28. Januar 1928 in Bad Schandau; vollständiger Name: Emil Friedrich Rudolf Sendig) war ein deutscher Visionär, Hotelier, Stadtrat und Ehrenbürger von Bad Schandau in der sächsischen Schweiz“.
„Nach 1903 entstand auf der Ostrauer Scheibe in Ostrau eine Villenkolonie im Landhausstil aus Fertigteilen der Firma Witt in Osterwieck (Harz). Sendig selbst nannte sie „meine lieblichen Landhäuser“. Diese ließ er dann mit einem elektrischen Personenaufzug von Schandau aus erschließen“.
Quelle: Wikipedia
Nach diesem Bummel durch die Geschichte erreichten wir den Skywalk Ostrau. Von hier schweift der Blick auf die gegenüberliegende Elbseite. Eine Infotafel gibt Auskunft. Fazit: es gibt schönerer Aussichtspunkte.
Wir setzten unsere Wanderung bergab Richtung Personenaufzug Bad Schandau fort. Da wir heute aber auf einer gemütlichen Runde unterwegs waren, verschmähten wir die Fahrt hinunter nach Bad Schandau. Wir erreichten die Stadt wieder zu Fuß.
Bis bald!
Ingeborg Pientak
Durchs Hüttertal nach Radeberg und zurück
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- Kategorie: Wanderberichte
- Zuletzt aktualisiert: Samstag, 30. August 2025 09:00
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25. August 2025
Gestartet wurde in Wallroda auf dem Parkplatz unterhalb der Kirche. Über den Sommerweg war recht schnell der Einstieg ins Hüttertal erreicht. Durch das Hüttertal, immer entlang der Großen Röder, führt ein traumhafter Wanderweg. An einem überdachten Rastplatz , den wir aber zum Anfang unserer Wanderung ignorierten, hatten wir Gelegenheit, uns an einer Infotafel über das östliche Hüttetal zu informieren.
Nicht weit entfernt war auch schon das Wehr der Großen Röder am Hüttermühlenteich erreicht. Unmittelbar gegenüber befindet sich ein Bogenschießplatz, wo wohl Experten am Werk sind.
Über Treppenstufen aufwärts gönnten wir uns eine Abstecher zum sogenannten Tornadomann. Nach einem vor Jahren im Tal wütenden Tornado hat ein Holzkünstler aus noch im Boden mit den Wurzeln verankerten Baumstümpfen Kunstwerke erstellt. Eine tolle Idee mit so etwas umzugehen.
Wenig später, vorbei am Alten Radeberger Stadtbad hatten wir auch schon das Schloss Klippenstein in Radeberg erreicht. An einem wirklich schönem, neu errichteten Rastplatz blieb Zeit für eine Pause.
Weiter ging es am Aktivpark Hofegrund vorbei in Richtung Pulsnitzer Straße und weiter entlang der Großröhrsdorfer Straße. Wir tangierten das KH Radeberg, die Heinrichsthaler Molkerei und das Betriebsglände der Fleischerei Korch. Dieser Streckenabschnitt war nicht so prickelnd, lies sich aber auf unserer Tour nicht umgehen.
Nach Erreichen der Stadtrandsiedlung konnten wie dann endlich in die Kleinröhrsdorfer Straße einbiegen und auf dem Wallrodaer Weg wieder auf einen gemütlichen Wanderweg einbiegen. Mit Blick auf Kleinröhrsdorf und Umgebung sowie dem Felixturm erreichten wir schließlich wieder Wallroda. In Wallroda gibt es auch ein Storchennest, um das sich liebevoll ein Verein kümmert. Wir hatten nicht das Glück, die Tiere beobachten zu können, anscheinend waren sie schon auf der Rückreise ins Winterquartier. Diese nicht anstrengende Wanderung ist sehr zu empfehlen. Es gibt viel Wissenswertes zu erfahren und zu entdecken.
Am 29. September 2025 sehen wir uns wieder!
Bis dahin! Ingeborg Pientak
Sie finden den kompletten Wanderbericht hier als PDF-Datei.
Rundwanderung von Zaschendorf üb. Eschdorf und Schullwitz
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- Kategorie: Wanderberichte
- Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 31. Juli 2025 07:29
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28. Juli 2025
Regen, Regen stört uns nicht, deshalb starteten wir auch frohen Mutes zur monatlichen Tour.
Am Wanderparkplatz unterhalb des Triebenberges ging es los. Auf einem Plattenweg ( wegen des nassen Wetters) wanderten wir Richtung Eschdorf. Im Normalfall hat man auf diesem Weg eine prima Aussicht in die Sächs. Schweiz, aber die war uns heute leider nicht vergönnt. In Eschdorf erreichten wir den alten Bahndamm der ehemaligen Schmalspurbahn. Heute ist der ehemalige Bahndamm ein richtig schöner Radweg.
Interesse geweckt? Dann finden Sie den kompletten Wanderbericht hier als PDF-Datei.




